ich wurde von Sputnik News interviewt:

„Keine Tiere mehr töten – das wünschen sich Vegetarier und Veganer unisono. Nach Ferrari stehen diese beiden Gruppen der Idee auch sehr positiv gegenüber und zählen zu den aktiven Unterstützern solcher Projekte. Manche würden das Fleisch sogar bedenkenlos essen.

Doch es gibt auch kritische Stimmen aus deren Reihen, merkt Ferrari an. Denn der Motor der Idee hinter Vegetarismus und Veganismus sei es, die „Fleischkultur“ zu kritisieren. Veganismus sei zu einem nicht unwesentlichen Teil auch allgemeiner Ausdruck des Unbehagens gegen tierische Produkte. Das Fleisch ohne Leid aus der „Petrischale“ würde das radikale Potential der Botschaften dieser Strömungen vernichten, indem das Bewusstsein für den tierischen Ursprung bei den Konsumenten schwinden könnte.

Außerdem gebe es selbst bei Perfektionierung der Retortenfleischproduktion eine ganze Reihe praktischer Probleme der Tierhaltung: „Wie werden die Tiere dann leben? Werden sie gezüchtet, um als optimierte Stammzelllieferanten zu leben? Wie werden sie gehalten?“, fragt Ferrari, die als Philosophieabsolventin und Tierethikerin den Wissenschaftlern über die Schulter schaut. Schließlich sei selbst die Entnahme von Zellen aus Tieren für manche Menschen problematisch, da sie trotz allem zu einem Teil mit Leiden verbunden sei.“

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