Aus dem VIF-Projekt ist eine Broschüre für ein breites Publikum aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft entstanden:

Liebe Leserin,

lieber Leser,

es ist mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen, dass die aktuelle Produktion und der Konsum von Fleisch erhebliche Probleme für die Umwelt, für die menschliche Gesundheit und für die Tiere verursachen. Durch die Produktion tierischer Lebensmitteln gelangen ebenso viele Treibhausgase in die Atmosphäre wie etwa durch den Autoverkehr – das entspricht in etwa 15% der gesamten Treibhausgasemissionen weltweit. Es gibt außerdem einen deutlichen Zusammenhang zwischen hohem Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch und Krankheiten wie Herzinfarkt und Darmkrebs. Auch Tiere leiden in ihrem kurzen Leben  in der industriellen Fleischproduktion: Sie werden unter krankmachenden Bedingungen gehalten (deswegen benötigen sie immer mehr Antibiotika) und am Ende werden sie unter unwürdigen Bedingungen getötet. In-vitro-Fleisch präsentiert sich als Innovation, die alle diese Aspekte neutralisieren kann: Sie verspricht eine Fleischproduktion, die nachhaltig, gesund sowie tierleidfrei ist und ohne die Tötung von Tieren auskommt. In-vitro-Fleisch fasziniert, weil es nicht den Verzicht auf Fleisch, sondern eine neue Fülle an Fleischprodukten und Genuss propagiert – und das (fast) ohne Nebenwirkungen.

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